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Dies ist die Antwort auf den Beitrag: Mentorensystem


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nachdem hier langsam der Ruf nach "Zugangsbeschränkungen" laut wird, habe ich eine Rede von einem der ganz Großen des Kronrates herausgesucht und will sie hier im Original bringen - Details mögen nicht zu KR3 passen, doch die grundlegende Aussage dahinter sollte ma zumindest zu verstehen versuchen:

Betreff: Von lästigen Schmeißfliegen, lyrischen Antragstexten und sportlicher Geltungssucht Hohes Haus, meine sehr verehrten Damen und Herren, gestern schwappte sie wieder einmal in den Rat: die allsonntägliche Welle der geistig Armen und Bedürftigen, deren geradezu chronischer Hang zur Vulgarisierung uns allen ein Dorn im Auge ist. Zweifelsohne stellen diese eigenartigen Ansprachen sowohl eine Belästigung der politischen Arbeit dar, wie sie gleichermaßen als Verächtlichmachung unserer Bürger begriffen werden müssen # denn ganz offensichtlich haben die bewußten Beiträge keine sachbezogene Arbeit zum Ziel, sondern dienen ihren Urhebern als Ventil für Frustration und Destruktivität! Bevor ich nun auf die manchmal etwas übereilten Präventivvorschläge zu sprechen komme, möchte ich ebenso prophylaktisch ein paar grundsätzliche Überlegungen anstellen: wem gelten diese Attacken wirklich und wie beeinflussen sie faktisch unsere Ratsarbeit? Es sind letztlich nicht die Bürger unseres Landes noch ist es das abstrakte Staatsgebilde Vereinigtes Königreich, das im Zentrum jener bedauerlichen Bemühungen steht. Ich gehe noch weiter und behaupte: der ideelle Kern unseres Wirkens und unserer Absichten ist nicht Gegenstand dieser nachgerade sabotierenden Neuanmeldungen. Getroffen werden sollen vielmehr jene, die in einem fernen Paralleluniversum vor Bildschirmen sitzen und nichts weiter tun als einem (arbeitsintensiven) Vergnügen nachzugehen... Eigentlich wissen wir schließlich alle, daß hier nur ein paar Deppen ihren Frust über mangelnden Erfolg und fehlende Durchsetzungsfähigkeit auf kindische Weise kanalisieren # die Spielstrukturen sind ihnen wohlvertraut, und ärgern wollen sie all# jene, die nach wie vor mit einiger Konsequenz (und offensichtlich auch Spaß) bei der Sache sind. Ob wir uns dadurch von unserer #Arbeit# abbringen lassen, hängt also letztlich nur von uns ab! Sofern uns allen klar ist, daß diese kindischen Versuche recht eigentlich keinen wirklich relevanten Einfluß auf unser Wirken haben können, sollten wir mit entsprechender Gelassenheit reagieren und eine möglicherweise zu Unrecht schlecht bewertete eigene Rede als Kollateralschaden verbuchen nicht zuletzt auch deshalb, weil beinahe alle Alternativen das Vereinigte Königreich fast zwangsläufig in ein hermetisch abgeschottetes System verwandeln müßten. Verwehren wir nämlich wirklich allen Kollegen mit weniger als 400 Popularitätspunkten sowohl Kommentare wie Bewertungen und Abstimmungen [Vorschlag Hesperus], so rauben wir Neuankömmlingen einen gangbaren Weg zur Profilierung: ich persönlich entnehme nämlich mancher Anmerkung eines #Neuen# mehr Informationen über Absicht und Haltung als den meisten Jungfernreden! Darüber hinaus beschneiden wir auf so empfindliche Weise die Möglichkeiten zum Engagement, daß ich hier keine sinnvolle Kosten/Nutzenrechnung erstellen kann, die das bewußte Konzept befürwortungsfähig erscheinen läßt. Selbst eine weniger rigide Variante (Gültigkeit der Einschränkungen bis zur Akkreditierung) will mir nicht angemessen erscheinen, weil wir auch dann noch der Einfachkeit halber gleich ein großes Schild anbringen könnten: Geschlossene Gesellschaft! Wollen wir das wirklich? Meine Damen und Herren, sehen wir doch auch die positiven Seiten dieser #Attacken#: selten sind sich selbst die größten Widersacher so einig in ihrer Ablehnung der Vorgänge, und die wohlfeile Empörung birgt Gesprächsstoff für einen langen Sonntagnachmittag # daß so nebenbei noch manche Rede unterfüttert werden kann, ist ein zusätzlicher angenehmer Nebeneffekt. Letztlich aber plädiere ich trotz aller Verärgerung für einen gelassenen Umgang mit den Störenfrieden: was juckt es denn die Kathedrale, wenn der Pinscher sein Bein an ihr hebt?

Autor: Tommaso di Parisienne

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am 18. Mrz 2011

Kommentare

Der arme Tommaso dreht sich garantiert im Grab um. – Jakob am 19. Mrz 2011
"in Ehren halten": etwas aufbewahren, etwas achten, -respecter (fr) cherish(en) -wertschätzen ja genau, das war die Intention, nicht viele Reden habe ich bewahrt, diese schon...gerade, weil sie Chars wie HiHe massiv kritisierten, aber ohne Hass, von solchen KR konte man lernen, oder? – hihe am 19. Mrz 2011
die dinos sind tod ! was bleibt ist ihr werk in ehren halten ! tu dies bitte auch !!! – seneca am 19. Mrz 2011

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