Viele Wahlen = interessanter - im Prinzip schon richtig, Aber: Das eigentlich Interessante, Spannende ist letztlich nicht die Wahl selbst, sondern der Wahlkampf und die dazugehörigen Intrigen, etc...
Sobald KR zur Abstimmungsmaschine wird, wird es langweilig - das was gewählt wird, muss es "wert" sein dafür zu kämpfen.
Es gilt also "Ämter" zu schaffen, die man eine Zeit lang inne haben kann um in dem Amt auch wirken zu können, ansonsten bemühe ich mich erst gar nicht wirklich darum. So gesehen scheint mir diese Direktorenlösung immer mehr zielführender zu sein. 15 Wochen Wahlkampf (5x3) da können alle Themen schön behandelt werden und sic "neue" Gruppierungen vorstellen und bilden, und dennoch sitzt nicht EINER alle 15 Wochen vorne, sondern ein Team mit "Anführer". .... Kronrat zum Kronrat gewählt - eine gute Idee - ähnlich wie damals als die HKR die Neulinge reinließen oder auch nicht - bis das abgeschafft / faktisch wirkungslos wurde, gab es tatsächlich Qualität im Rat.
Jede W9oche ein neues Amt - auch möglich, indem man die Ämterwahlen zeitlich so einteilt, dass eben jede Woche eine Wahl ansteht. (persönlich halte ich jede Woche eine Wahl in ein Amt für zu viel, aber Wahlen für den "Neuling" der Woche, den Kronrat der Woche, die Rede der(Vor)Woche, etc wären sicherlich möglich. Also sozusagen einen Politikteil (ernsthaft) und einen "Yellow-Press"-Teil für den Fun.
Na ja - für die beste Rede, Newcommer der Woche / Monats, sollte es dann auch was geben an "Macht" in Form von Punkten, od. ähnl.
Nur, wenn man jede Woche irgend einen Amtsträger wählt, dann wird es schnell zum Dauerwahlkampf und die "gestaltung des Landes" bleibt auf der Strecke - wie in einer Demokratie macht dan keiner mehr was "Unpopuläres" und nix geht weiter. jedenfalls müssen die maßgeblichen Ämter was verändern können, also lang genug im Amt sein können um etwas zu bewegen ohne zu Amtsbeginn schon um die Wiederwahl kämpfen zu müssen.