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Dies ist die Antwort auf den Beitrag: Konzept "Römische Republik"


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Vielleicht nerve ich den ein oder anderen schon, aber ich habe trotzdem mal den Verfassungsentwurf von Lord Sidious umgestaltet und in das Konzept "Römische Republik" gepresst ... nur ein Vorschlag ...

(Sorry Lord Sidious, ich bin ein elendiger Dieb, ich weiß, und ich danke dir einfach mal, das ich mich ungefragter Weise an deinem Entwurf vergreifen konnte ... g)

Reichsbulle

Präambel

Dies Reich ist heilig! Aus den Trümmern des „Ewigen Krieges“ erhob sich dies Heilig Reich. Die reinen Blutes und reinen Herzens sammelten sich unter dem Banner des Heiligen Rates zu Kronstadt. Nach Jahren des Mordens und nach Jahren des Sterbens bezwangen die führenden Männer dieser Stadt letztlich das Dunkel der Welt. Und so begab es sich, dass die führenden Männer des Reiches einen gemeinsamen Kronrat bildeten, um die Geschicke dieses Landes zu lenken – der erste Rat zu Kronstadt war geboren. Zwei, für eine bestimmte Amtsdauer gewählte, führende Räte sollen dem Reich vorstehen und die Versammlung der Räte leiten. Auf dass die Blutlinie der führenden Männer die Zeiten überdauern und auch ihre Kinder und Kindeskinder über das Reich wachen mögen!

Der Rat zu Kronstadt proklamiert diese ewige Reichsbulle, auf die jeder Rat einen Eid zu schwören hat.

I. Von den Reichslanden

Art. 1 Der Kronrat befindet für Recht, dass folgenden Gemarkungen die Gnade gewährt wird, sich unter dem Banner des Rates zu einen: [An dieser Stelle ist eine namentliche Aufzählung aller bespielbarer Provinzen einzufügen]. Kein Berg, kein Feld und kein Fluss der nicht Teil dieser Reichslande ist. Die umliegenden Eilande sind Teil des Reiches.

Art. 2 Der Kronrat befindet für Recht, dass es keiner Reichsmark gestattet sei, den heiligen Bund mit dem Rat zu brechen. Ein jeder wird den Tod finden, der es wagt, dies Reich zu spalten.

Art. 3 Der Rat befindet für Recht, dass Kronstadt von diesem Tage an und bis in alle Zeiten hin das Haupt des Reiches sei.

Art. 4 Der Rat befindet für Recht, dass die beiden führenden Männer des Rates in der Feste zu Kronstadt residieren. Die dem Kronrate angehörigen Räte tagen im Ratsgebäude zu Kronstadt, der Volksrat tagt auf dem Markt zu Kronstadt. II. Von den Reichsständen

Art. 5 Der Rat befindet für Recht, dass die Stände des Adels, des Klerus und der Bürger auf ewig die Grundfesten des Reiches seien. Von diesen Ständen ward das Reich errichtet worden und von diesen Ständen wird es bis in alle Ewigkeit getragen werden.

Art. 6 Der Rat befindet für Recht, dass einem jedem Menschen, gleich welchen Standes, fortan der Status eines Reichsbürgers zugestanden sei; so er sich in den Reichsmarken niederlässt. Der Reichsbürger habe gegenüber der Krone zu erklären, welchen Standes er sei.

Art. 7 Der Rat befindet für Recht, dass einem jeden Reichsbürger die Teilnahme am Volksrat auf dem Markt zu Kronstadt zu gewähren sei. Wenn sich ein Reichsbürger als würdiger Vertreter des Volkes bewährt hat[bestimmte Anzahl an positiv bewerteten Reden] soll ihm Zutritt zum Kronrat und der Titel als Kronrat gewährt werden. Auf dass ein jeder seinen rechtmäßigen Platz unter den Vertretern des Volkes einnehme. III. Von den Reichsgewalten

Art. 8 Der Rat befindet für Recht, dass aus dem Kronrat die Reichsoberen gewählt werden. Es sei deren heilige Pflicht, die Geschicke des Rates, der Hauptstadt und der Provinzen zu führen.

Art. 9 Die Reichsbürger, Kronräte, sowie die Reichsoberen sind uneingeschränkt und vorbehaltlos an die Reichsbulle gebunden. Der Rat befindet für Recht, dass der Kronrat und den Reichsoberen für den Schutz und die Verteidigung des Reiches sorgen. Es sei die heilige Pflicht aller, die Einheit des Reiches zu wahren und jenen Einhalt zu gebieten, die es wagen, den heiligen Bund des Rates herauszufordern. Sollten aber die Reichsbürger, Kronräte oder die Reichsoberen selbst mit den heiligen Pflichten dieser Reichsbulle brechen, möge man sie mit der gleichen Strenge richten wie die Niederen.

Art. 10 - Vom Kronrat

§ 1 Der Rat befindet für Recht, dass der ständige Kronrat, unter der Leitung der beiden führenden Räte, über das Reich herrsche. Alle Macht liege in seinen Händen. Kein Sterblicher solle es wagen, die Herrschaft des Rates in Frage zu stellen oder gar an seiner statt über das Reich oder einzelne seiner Marken zu herrschen. Allein dem Gründervater des Rates [SL] gebührt das Recht, dem Kronrate zu diktieren – und dies auch nur, wenn Notsituationen entstehen und der Gründervater davon Überzeugt ist, dass der Rat nicht mehr im besten Sinne und Wohle des Reiches arbeitet.

§ 2 Der Rat befindet für Recht, dass der Kronrat die Angelegenheiten des Reiches und seiner Reichsbürger durch Gesetze regelt. Ein jedes Reichsgesetz habe im Namen des Rates zu ergehen.

§ 3 Der Rat befindet für Recht, dass der Kronrat durch Wahlen und Abstimmungen entscheidet. Einem jeden Kronrat – gleich welchen Standes – stehe es frei, bei diesen Wahlen und Abstimmungen seine Stimme zu erheben.

Art. 11 – Von den Reichsoberen

§ 1 Der Rat befindet für Recht, dass die beiden führenden Räte, die Provinzstatthalter und deren Stellvertreter, der Reichsgesandte sowie der Reichskammerherr und der Kronrichter gemeinsam die Reichsoberen bilden. Es stehe den Reichsoberen frei, getreue Vasallen zu berufen, sofern der Kronrat ihnen diese Gnade gewährt hat. Die Vasallen haben ihren Herren bei der Erfüllung ihrer Pflichten getreu zu dienen. Sie sind ihren Herren und dem Kronrate selbst voll verantwortlich.

§ 2 Der Rat befindet für Recht, dass der Kronrat aus seinen Reihen die Reichsoberen wählt. Einem jeden Kronrat – gleich welchen Standes – stehe es frei, bei diesen Wahlen seine Stimme zu erheben. Den Reichsoberen stehe es frei, sich nach Ablauf ihrer Amtszeit erneut um dieses oder aber ein anderes Amte zu bemühen, mit Ausnahme der führenden Räte, denen es nicht gestattet sei zwei Amtsperioden hintereinander die Geschicke des Rates zu leiten, sich wohl aber in ein anderes Amt wählen lassen können . Es sei auf alle Zeiten hin untersagt, dass ein Einzelner mehrere Ämter gleichzeitig ausfüllt. Sollten sich keine Kronräte reinen Herzen finden, welche ein solches Amte ausfüllen, so füllen die führenden Räte – für die kommende Amtszeit –das Amte selbst aus. Neigt sich die Amtszeit dem Ende, so haben erneut Wahlen zu diesem Amte stattzufinden. Die Amtszeit der Reichsoberen sei auf vier Monde begrenzt. Die Wahlen haben so zu erfolgen, dass der Nachfolger am vierten Vollmond das Amte und die Würden seines Vorgängers übernehmen kann. Bei der ersten Einberufung des Kronrates erlässt der Rat folgende Ausnahmeregelung: Alle Reichsoberen werden im Abstand von einem Mond hintereinander gewählt. Dabei werden zuerst die führenden Räte, dann die Provinzstatthalter, dann deren Vertreter, dann der Kronrichter, dann der Reichskammerherr und danach der Reichsgesandte gewählt. Diese Ausnahme gilt nur für die erste Wahl nach Einberufung des Kronrates und tritt dann außer Kraft. Dieser Absatz ist nach Ablauf der ersten Amtszeiten aus der Reichsbulle zu tilgen.

§ 3 Der Rat befindet für Recht, dass es dem Kronrate freistehe, den Reichsoberen – vor Ablauf deren Amtszeit – das Misstrauen auszusprechen und deren Demission zu verhängen. So der Kronrat dies tue, ende die Amtszeit des Amtsinhabers ohne weiteren Verzug mit Verkündung des gültigen Beschlusses.. Auf dass er in Demut seiner Verfehlungen gegenüber dem Rat gedenken und Besserung geloben mögen. Einem jeden Kronrat stehe das Recht zu, einen Antrag auf Verhängung der Demission vor dem Kronrate einzubringen. Der Kronrat entscheidet über einen solchen Antrag mit der Mehrheit seiner anwesenden Räte. Der Antrag sei jedoch nur statthaft, wenn dem Kronrate zugleich ein Nachfolger reinen Herzens vorgeschlagen werde.

§ 4 – Von den beiden führenden Räten Der Rat befindet für Recht, dass allein den führenden Räten die Marken des Reiches als Lehn anvertraut werden. Mögen die führenden Räte die Reichslande mit Weitsicht und Güte führen. Die führenden Räte haben sich mit allen inneren Angelegenheiten der Reichsmarken zu befassen und den anderen Reichsoberen mit seinem Rat zur Seite zu stehen. Der Rat vertraut der Weisheit der führenden Räte und ernennt diese hiermit zu den höchsten Vertretern des Rates. Ihnen obliegt die Leitung des einberufenen Kronrates. Im Kriegsfalle obliegt es den führenden Räten weiterhin, den Oberbefehl über die Heere des Rates zu übernehmen, das Banner des Rates zu führen und den Krieg im Sinne und Wohle des Rates abzuwickeln. Nur auf ihren Befehl hin, haben sich die Getreuen des Rates zur Heerschau einzufinden. Weiterhin unterliegt den führenden Räten die Organisation der Stadt- und Palastwachen. Doch endet die Macht der führenden Räte, wo die Macht des Kronrates oder aber die Macht der anderen Reichsoberen beginnt.

§ 5 – Von den Provinzstatthaltern Der Rat befindet für Recht, dass die Provinzstatthalter im besten Sinne und Wohle des Rates für die jeweilige Provinz Sorge zu tragen haben. Das Eintreiben der Steuern, öffentliche Baumaßnahmen, Instandsetzungen, Verteidigung der Provinzgrenzen gegen äußere und innere Feinde, sofern kein führender Rat den Oberbefehl über das Provinzheer übernommen hat, und die Durchführung von Gesetz und Ordnung obliegen den Statthaltern innerhalb der Grenzen ihrer Provinz.

§ 6 – Von den Vertretern der Provinzstatthaltern Der Rat befindet für Recht, dass die Vertreter der Provinzstatthalter ebenfalls im besten Sinne und Wohle des Rates für die jeweilige Provinz Sorge zu tragen haben. Sie unterliegen jedoch den Befehlen und Anweisungen des Provinzstatthalters und mögen ihm nach besten Kräften und Ermessen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Weiterhin ist es die Pflicht der Vertreter den Rat über ein eventuelles Fehlverhalten der Provinzstatthalter zu unterrichten, um gegebenenfalls eine Untersuchungskommission gegen den Statthalter einzuleiten.

§ 7 – Vom Reichsgesandten Der Rat befindet für Recht, dass allein der Reichsgesandte im Namen des Reiches mit fremden Herrschern und Würdenträgern sprechen darf. Er spricht für das Reich, wo alle anderen in Demut zu schweigen haben. Es sei an ihm, Bündnisse zu schmieden und äußere Gefahren durch Geduld und Weitsicht abzuwenden.

§ 8 – Vom Reichskammerherrn Der Rat befindet für Recht, dass der Reichskammerherr den Hofstaat führt. Ferner sei ihm die Gesundheit und das Wohlergehen aller Reichsbürger anvertraut. Er habe sich im Namen des Rates auch den Schwachen, den Niederen und den Gedungenen anzunehmen. Er habe sich um die Stände zu bemühen und zwischen ihnen zu vermitteln. Er berufe die Sitzungen des Rates ein und schließe diese. Er habe für Ordnung und Ruhe während der Sitzungen zu sorgen. Er übe das Haus- und Schlüsselrecht im Namen des Rates aus.

§ 8 – Vom Kronrichter Der Rat befindet für Recht, dass allein der Kronrichter im Namen des Rates Recht spricht. Kein anderer solle es wagen, sich dies anzumaßen. Der Kronrichter habe in allen Rechtsstreiten zu entscheiden. Er fälle sein Urteil stets mit Bedacht und Maß. Doch sei er mehr denn nur der Oberste Richter. Er sei ferner auch der Oberste Rechtsgelehrte. Im Rahmen von Gesetzesdebatten habe er seinen rechtlichen Rat anzubieten. Möge er dem Kronrat und den anderen Reichsoberen helfen, so manch rechtliches Problem zu lösen. Doch habe er sich davor zu hüten, Partei zu ergreifen. Sein Rat habe neutral und sachlich zu sein. Er habe sich auf rechtliche Fragestellungen zu beschränken. Es sei nicht an ihm, den politischen Sinn und Zweck eines Gesetzes zu tadeln oder zu loben. Dem Kronrichter sei es gestattet Gerichtsbeisitzer einzuberufen, die ihn bei seiner Arbeit unterstützen mögen.

IV. Schlussbestimmungen

Art. 12 Die Reichsbulle kann nur durch einen Antrag vor dem Kronrat abgeändert werden. Der Kronrat entscheidet über einen solchen Antrag mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Räte. Der Antrag muss mit dem Titel „Änderung der Reichsbulle“ überschrieben sein. Der Antrag muss den genauen Artikel und gegebenenfalls den genauen Paragraphen benennen, welcher eingeführt oder aber geändert werden soll. Der Antrag muss den genauen Wortlaut der Änderungen wiedergeben. Genügt der Antrag diesen Erfordernissen nicht, so ist jener eingereichte Antrag für alle Zeiten gegenstandslos. Wird der Antrag angenommen, so bedarf dieser der Billigung des Gründervaters, bevor die Änderung in Kraft treten kann. Allein der Gründervater entscheidet über die Gültigkeit von Änderungen der Reichsbulle. Ein jeder Kronrat hat das Recht, vor dem Kronrichter einen Antrag auf Überprüfung der Vereinbarkeit eines Gesetztes mit dieser Reichsbulle zu stellen. Läuft das Gesetz der Reichsbulle zuwider, hat es der Kronrichter zu verwerfen. Der Kronrichter entscheidet hierüber ausschließlich auf Antrag. Dem Kronrichter selbst sei es untersagt, einen solchen Antrag zu stellen. Hat der Kronrichter ein Gesetz verworfen, so stehe es den führenden Räten frei, bei unserem Gründervater vorzusprechen und diesen um die Bestätigung desselben zu ersuchen. Doch mag der Gründervater nur auf Antrag der führenden Räte über diese Frage befinden. Hat der Kronrichter ein Gesetz bestätigt, so stehe es den führenden Räten frei, bei unserem Gründervater vorzusprechen und diesen um die Verwerfung desselben zu ersuchen. Doch mag der Gründervater nur auf Antrag der führenden Räte über diese Frage befinden. Das Wort des Gründervaters ist Gesetz. Verwirft unser Gründervater ein Gesetz, so ist es verworfen. Bestätigt unser Gründervater ein Gesetz, so ist es in Kraft. In Zeiten höchster Not mag unser Gründervater über Änderungen der Reichsbulle oder über die Vereinbarkeit von Gesetzen mit der Reichsbulle auch ohne Antrag entscheiden. Wer diese Reichsbulle missachtet, begeht Verrat am Reich. Lang lebe Kronstadt!

Kommentare

Tja, Begeisterung sieht anders aus! ; ) ... Einen Versuch war es jedenfalls wert! – Corly am 11. Okt 2009
Ich kann mich nach wie vor nicht mit der Variante einer römischen Republik anfreunden - aber das ist mein persönliches Empfinden. Wobei ich alle Vorteile der politischen Interaktion erkenne, aber es passt mir irgendwie nicht zum "Flair". – Batu am 11. Okt 2009
Tut mir leid. Aber auch ich finde das Original mit den noch zu diskutierenden Änderungen schöner. – Keleos am 11. Okt 2009
Fände diese Version jetzt nicht schlecht, aber das Orginal gefällt mir doch besser. – Markus am 11. Okt 2009

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