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Dies ist die Antwort auf den Beitrag: mein kleiner reichsbulle-leitfaden


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Da der vorangehende Thread mit fast 50 Comments mittlerweile doch sehr unübersichtlich geworden ist, habe ich diesen zweiten hier ins Leben gerufen.

Ich habe das Rohgerüst aus dem ersten Thread etwas überarbeitet. Im Prinzip ist es die alte Bulle, die meisten Artikel sind mittels copy & paste übernommen worden. es stehen nur neue hausnummern davor. allerdings habe ich das ein oder andere, dass unwichtig war und der bulle nur einen schöneren klang geben sollte, weggelassen.

ich betone, auch das hier ist nur ein rohgerüst!

Präambel

Dies Reich ist heilig! Aus den Trümmern des „Ewigen Krieges“ erhob sich dies Heilig Reich. Die reinen Blutes und reinen Herzens sammelten sich unter dem Banner der Könige von Nāscor. Nach Jahren des Mordens und nach Jahren des Sterbens bezwang König Ottenrich das Dunkel dieser Welt. Und so begab es sich, dass die Stände des Reiches den Fürsten von Arosta zum König krönten – zum I. König von Nāscor. Dies Heilige Reich ward geboren. Seine Majestät König Harmud I. stehe dem Reiche vor. Auf dass die königliche Blutlinie die Zeiten überdauern und das Geschlecht der Familie Jahrbar über das Reich wachen möge!

Seine Majestät der König gewährt dem Reich von Nāscor, als Zeichen seiner Gnade und seiner Güte, diese Reichsbulle.

I. Allgemeiner Teil

Art. 1 Die Reichslande

(1) Seine Majestät der König befindet für Recht, dass folgende Marken die Gnade gewährt wird, sich unter dem Banner der Krone zu einen: Arosta, Lorgan, Mathringen, Weissenfluh, Gorthan und Tauffenburg.

(2) Die umliegenden Eilande, so sie denn zu einer der sechs Marken gehören, sind Teil des Reiches.

(3) Seine Majestät der König befindet für Recht, dass Kronstadt von diesem Tage an und bis in alle Zeiten hin das Haupt des Reiches sei.

(4) Seine Majestät der König befindet für Recht, dass es keiner Reichsmark gestattet sei, den heiligen Bund mit der Krone zu brechen. Ein jeder wird den Tod finden, der es wagt, dies Reich zu spalten.

Art. 2 Reichbürgerschaft

(1) Staatsangehöriger des Reiches Nascor ist, wer nascoranische Eltern hat und auf nascoranischem Grunde geboren ist.

(2) Seine Majestät der König befindet für Recht, dass Staatsangehöriger nur werden kann, wer seit einem Jahr seinen ständigen Wohnsitz im Reich hat, kein Amt außerhalb des Reiches bekleidet und Reich und König öffentlich die Treue schwört.

(3) Ständiger Wohnsitz ist der Ort an dem der Betroffene sich tatsächlich, und zwar nicht nur vorübergehend, sondern für eine gewisse Dauer aufhält und seinen Lebensmittelpunkt hat.

Art. 3 Der Kronrat

(1) Seine Majestät der König befindet für Recht, dass ein ständiger Kronrat ihn in seinen Entscheidungen unterstütze und im Rahmen der Reichsbulle über das Reich herrsche. Allein seiner Majestät dem König gebührt das Recht, dem Kronrate zu diktieren – und dies auch nur, soweit es die Reichsbulle ihm gestatte.

(2) Mitglied des Kronrates kann nur werden, wer die nascoranische Reichbürgerschaft inne hat. Mitglied des Kronrates kann außerdem ein jeder Reichsbürger werden, gleich welchen Standes oder Rasse er ist.

(3) Mitglieg des Kronrates kann nicht werden, wer ein öffentliches Amt außerhalb des Kronrates bekleidet. Das Amt des Magistrats einer Mark des Reiches, ist ein Amt außerhalb des Kronrates.

(4) Der Kronrat entscheidet durch Wahlen und Abstimmungen. Einem jeden Kronrat – gleich welchen Standes, gleich welcher Rasse – stehe es frei, bei diesen Wahlen und Abstimmungen seine Stimme zu erheben.

Art. 4 Änderung der Reichsbulle

(1) Die Reichsbulle kann nur durch einen Antrag vor dem Kronrat abgeändert werden. Der Kronrat entscheidet über einen solchen Antrag mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Räte.

(2) Der Antrag muss mit dem Titel „Änderung der Reichsbulle“ überschrieben sein. Der Antrag muss den genauen Artikel und gegebenenfalls den genauen Paragraphen benennen, welcher eingeführt oder aber geändert werden soll. Der Antrag muss den genauen Wortlaut der Änderungen wiedergeben. Genügt der Antrag diesen Erfordernissen nicht, so ist dieser Antrag für alle Zeiten gegenstandslos.

(3) Wird der Antrag angenommen, so bedarf dieser der Billigung seiner Majestät, bevor die Änderung in Kraft treten kann. Allein der König entscheidet über die Gültigkeit von Änderungen der Reichsbulle.

(4) Der könig selbst kann keine Änderung der Reichsbulle zur Abstimmung stellen.

Art. 5 Gesetze

(1) Dem Kronrat steht es frei Gesetze außerhalb der Reichsbulle zu erlassen. Der Kronrat entscheidet über einen solchen Antrag mit einfacher Mehrheit der anwesenden Räte. (2) Einfache Gesetze sind der Reichsbulle untergeordnet. Sie müssen mit der Reichsbulle in Einklang stehen.

Art. 6 Wahlen

(1) Einem jeden Kronrat steht es frei sich zur Wahl zur stellen, so es denn die Reichsbulle gestattet.

(2) Die Kandidatur ist dem König mitzuteilen und in einer Ansprache öffentlich bekannt zu machen. Kandidieren kan man solange, solange die Wahl nicht eingeleitet wurde.

(3) Bei Stimmengleichheit findet eine Stichwahl statt. Diese ist dann unnötig, wenn einer der Kandidaten, die Stimmengleichheit erzielten, seinen Verzicht erklärt.

(4) Erklärt ein Kandidat während der Wahl seinen Rückzug, so ist eine Neuwahl für das Amt notwendig.

II. Besonderer Teil

Art.7 Die Reichsoberen

(1) Seine Majestät der König befindet für Recht, dass dem Kornrat die Reichsoberen zur Seite gestellt werden. Es sei deren heilige Pflicht, dem Kronrate bei der Erfüllung seiner Aufgaben beizustehen.

(2) Die Kronräte, sowie die Reichsoberen sind uneingeschränkt und ohne jeden Vorbehalt an die Reichsbulle und an die Gesetze des Kronrates gebunden.

(3) Seine Majestät der König befindet für Recht, dass dem Kronrate und den Reichsoberen der Schutz und die Verteidigung des Reiches anvertraut werden. Es sei die heilige Pflicht aller, die Einheit des Reiches zu wahren und jenen Einhalt zu gebieten, die es wagen, die Krone herauszufordern.

(4) Seine Majestät der König befindet für Recht, dass der Reichskanzler, der Reichsmarschall, der Reichsgesandte sowie der Reichskammerherr und der Kronrichter gemeinsam die Reichsoberen bilden.

(5) Es stehe den Reichsoberen frei, getreue Vasallen zu berufen, sofern der Kronrat ihnen diese Gnade gewähren sollte. Die Vasallen haben ihren Herren bei der Erfüllung ihrer Pflichten getreu zu dienen.

(6) Den Reichsoberen stehe es frei, sich nach Ablauf ihrer Amtszeit erneut um dieses oder jenes Amt zu bemühen. Es sei jedoch auf alle Zeiten hin untersagt, dass ein Einzelner mehrere Ämter der Reichsoberen gleichzeitig ausfüllt.

(7) Sollten sich keine Reichsbürger reinen Herzen finden, welche ein Amt der Reichsoberen ausfüllen, so fällt der entsprechende Machtbereich für die folgende Amtszeit dem Kronrate selbst zu.

Art. 8 Amtszeit der Reichsoberen

(1) Die Amtszeit der Reichsoberen sei auf 1 Jahr und 3 Monde begrenzt. Die Wahlen haben so zu erfolgen, dass der Nachfolger am fünfzehnten Vollmond das Amte und die Würden seines Vorgängers übernehmen kann.

(2) Gibt ein Reichsoberer sein Amt vorzeitig auf oder wird von seinem Amt ausgeschlossen, so sind sofortige Neuwahlen einzuleiten. Kerkerhaft hindert an der Amtsausführung nicht.

Art. 9 Die Reichsacht

(1) Der Kronrat kann über die Reichsoberen – vor Ablauf deren Amtszeit – die Reichsacht zu verhängen.

(2) So der Kronrat dies tue, ende die Amtzeit des Sünders augenblicklich mit Verhängung der Acht.

(3) Einem jeden Kronrat stehe das Recht zu, einen Antrag auf Verhängung der Reichsacht vor dem Kronrat einzubringen. Der Kronrat entscheide über einen solchen Antrag mit der Mehrheit seiner anwesenden Räte. Der Antrag sei jedoch nur statthaft, wenn dem Kronrate zugleich ein Nachfolger reinen Herzens vorgeschlagen werde.

Art. 10 Der Reichskanzler

(1) Der Kanzler habe sich mit allen inneren Angelegenheiten der Reichsmarken zu befassen und den anderen Reichsoberen mit seinem Rat zur Seite zu stehen. Allein dem Kanzler werden die Marken des Reiches als Lehn anvertraut.

(2) Doch endet die Macht des Kanzlers, wo die Macht des Kronrates oder aber die Macht der anderen Reichsoberen beginnt.

Art. 11 Der Reichsmarschall

(1) Allein der Marschall führt das Banner der Krone. Nur auf seinen Befehl hin, haben sich die Getreuen des Königs zur Heerschau einzufinden. Allein dem Marschall obliegt der Gang zu den Waffen.

(2) Er führe den Befehl über einen jeden Waffenträger. Davon seien auch die Stadtwachen und die Palastwachen nicht ausgenommen.

(3) Der Adel sei ausnahmsweise von dieser Pflicht befreit. Doch gelte diese Standesschranke nicht, wenn die Bürger oder aber der Klerus auf einen eigenen Bewerber verzichten. In diesem Falle kann auch ein jeder Adlige sich für dieses Amt bewerben.

Art. 12 Der Reichsgesandte

(1) Allein der Reichsgesandte darf im Namen des Reiches mit fremden Herrschern und Würdenträgern Verhandlungen führen. Er spricht für das Reich, wo alle anderen in Demut zu schweigen haben. Es sei an ihm, Bündnisse zu schmieden und äußere Gefahren durch Geduld und Weitsicht abzuwenden.

(2) Der Klerus habe die Bindung zu Gott zu pflegen. Die Bindung zu weltlichen Herrschern überlasse er den anderen Ständen. Doch gelte diese Standesschranke nicht, wenn der Adel oder aber die Bürger auf einen eigenen Bewerber verzichten. In diesem Falle kann auch ein jeder Pfaffe sich für dieses Amt bewerben.

Art. 13 Der Reichskammerherr

(1) Der Reichskammerherr – als engster Vertrauter seiner Majestät – führt den Hofstaat. Ferner sei ihm die Gesundheit und das Wohlergehen aller Reichsbürger anvertraut.

(2) Ihm vertraut seine Majestät die Leitung des Kronrates an. Er berufe die Sitzungen des Rates ein; er leite und schließe sie.

(3) Der Reichskammerherr leitet alle Wahlen und Abstimmungen ein, kann ausnahmsweise diese Aufgabe auch an andere Mitglieder des Kronrates übertragen. Gibt es keinen Reichskammerherren, so übernimmt der König ausnahmsweise diese Aufgaben.

Art. 14 Der Kronrichter

(1) Der Kronrichter spricht im Namen der Krone und des Rates Recht. Kein anderer solle es wagen, sich dies anzumaßen. Der Oberste Richter habe in allen Rechtsstreiten zu entscheiden.

(2) Ferner habe sich der Kronrichter um die Stände zu bemühen und zwischen ihnen zu vermitteln.

(3) Ein jeder Kronrat kann vor dem Kronrichter den Antrag auf Überprüfung einer Änderung der Reichsbulle stellen. Selbes gilt für die Überprüfung der Vereinbarkeit eines Gesetzes mit der Reichsbulle.

(4) Dem Kronrichter stehe auf Antrag das Recht zu, eine widrige Änderung der Reichsbulle oder aber ein Gesetz, welches der Reichbulle zuwiderläuft, zu verwerfen. Er entscheide hierüber nur auf Antrag. Der Oberste Richter selbst, der Kammerherr und der König können diesen Antrag nicht stellen.

(5) Hat der Kronrichter eine Änderung der Reichsbulle oder ein Gesetz verworfen, so stehe es dem Reichsammerherrn frei, bei dem König vorzusprechen und diesen um die Bestätigung desselben zu ersuchen. Doch mag der König nur auf Antrag des Kammerherrn über diese Frage befinden.

(6) Er sei auch der Oberste Rechtsgelehrte. Im Rahmen von Gesetzesdebatten habe er seinen rechtlichen Rat anzubieten. Sein Rat habe neutral und sachlich zu sein.

(7) Die Bürger, welche den Winkeladvokaten stets mit einigem Argwohn gegenüberstanden, seien von diesen Bürden befreit. Doch gelte diese Standesschranke nicht, wenn der Adel oder aber der Klerus auf einen eigenen Bewerber verzichten. In diesem Falle kann auch ein jeder Bürger sich für dieses Amt bewerben.

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am 22. Mrz 2011

Kommentare

Äh, ja Beckett - da bin ich zu spät -Jakob ist schneller - aber ja-- einfügen und damit Bulle außer Kraft setzen geht nicht - und ich denke nicht, dass der König das möchte - aber kannst ja Jakob fragen, ob das dem König recht wäre, - ich glaub der kennt den recht gut ;-) lol – hihe am 22. Mrz 2011
@Jakob Echt? Oh Mann.... ja, das ist 'ne ziemliche Zwickmühle. Moment ... Maurakin ist Kronrichter! Sein Problem. XD – Beckett am 22. Mrz 2011
Es gibt leider auch keinen Artikel, der es erlauben würde, neue Artikel zur Reichsbulle hinzuzufügen, wenn ich das kurz einwerfen darf. Das ist nicht als Kritik gedahct, sondern nur um in diesem Punkt Klarheit zu schaffen. – Jakob am 22. Mrz 2011
ja, äh, ich verweise nochmal auf den allerersten comment unter diesem beitrag, der eine lösung für das problem bietet ;) @hihe – Beckett am 22. Mrz 2011
Also, damit die wirklich wichtigen beiträge auch oben bleiben: Übrigens halte ich diese Bulle für viel besser- mal abgesehen davon, dass du laut geltender Bulle - nur jeden § einzeln abändern kannst - wenn ich das richtig sehe - bin ja nicht mehr am Laufenden... ;-) :---:Der Antrag muss den genauen Artikel und gegebenenfalls den genauen Paragraphen benennen, welcher eingeführt oder aber geändert werden soll. Der Antrag muss den genauen Wortlaut der Änderungen wiedergeben. – hihe am 22. Mrz 2011
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22. Mrz '11

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28. Mrz '11