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Ich habe mir nun alle Beiträge durchgelesen und möchte folgende Anmerkung machen. Es gab für mich seit Beginn des Spiels immer 2 wesentliche Elemente, die das Spiel interessant gemacht haben. Einerseits der Aspekt der Entwicklung von Geschichten und interessanten Entwicklungen rund um die Spielwelt. Daran mangelte es eigentlich fast nie. Ausnahme sind hier lediglich die letzten Wochen und Monate des KR2, als sich die Spieler die Spielwelt praktisch aufgeteilt und aneinander vorbeigeschrieben haben. Der zweite Aspekt waren die Machtkämpfe und Intrigen unter den Kronräten. In KR 1 funktionierte dies noch ganz gut durch persönliche Feden. In KR 2 wurde versucht dies durch die Schaffung von Marken bzw. Fürstentümern zu erreichen. Das klappte zunächst auch ganz gut, artete dann aber leider etwas aus. Nicht nur, dass manche Spieler die alleinige Hoheit über Storyentwicklungen eines Teils des Reiches beanspruchten, auch das Ausland wurde weitgehend bespielt und mal mehr, mal weniger gut vertreten. Insofern fände ich folgende Punkte überaus wichtig:

1.) Das Ausland ist nicht bespielbar.

2.) Die Marken, Fürstentümer, Provinzen sind Teil des Reiches und können aus diesem nicht herausgelöst werden.

3.) Es gibt keine Markgrafen oder Fürsten, die wömöglich Storytellingrechte beanspruchen könnten.

Dennoch böte die Aufteilung des Reiches in verschiedene Teile durchaus Potential für interessante Entwicklungen und damit komme ich wieder zu Machtkämpfen und Intrigen. Ich würde es befürworten, wenn jeder Kronrat zu Beginn seiner Karriere seine Herkunft festlegt, so wie es im alten KR zeitweise war. War die Bedeutung dieser Entscheidung früher begrenzt, so würde ich diese nun weitreichender gestalten. Die verschiedenen Provinzen kämpfen im Kronrat in gewissen Bereichen gegeneinander. Da sie selbst keine politische Macht haben, sind sie darauf angewiesen, dass sie vom Kronrat ausreichend mit finanzieller und politischer Unterstützung versorgt werden. Das würde bedeuten ein Kronrat hat automatisch Reibungspunkte mit Kronräten anderer Herkunft und Gemeinsamkeiten mit Kronräten aus der selben Provinz. Alle Kronräte einer Provinz sind natürlich daran interessiert, dass ihre Interessen, möglichst stark vertreten sind, weswegen sie sich wohl untereinander eher unterstützen werden, was auch Neulingen zu Gute käme. Diese wiederum hätten eine relativ leichte Grundorientierung auf wessen Seite sie sich schlagen und zu welchen Themen sie sich äußern könnten.

Die Provinzen selbst würde ich unbedingt in der Hintergrundstory näher beschreiben. Dabei sollten sie so gestaltet werden, dass sie sich untereinander gesellschaftlich und wirtschaftlich möglichst stark unterscheiden und andererseits aufeinander angewiesen sind. Beispielsweise die Bergregion, die Erze und Metalle des Reiches produziert und in der die Menschen rau und wenig gebildet sind oder die Kornkammer des Reiches in der wenige Gutsbesitzer über das Leben Ihrer Knechte und Leibeigenen bestimmen.

Alle diese Provinzen sind untrennbar mit dem Reich verbunden und von den Entscheidungen des Kronrates abhängig. Dieser Punkt sollte schon in der Verfassung entsprechend verankert werden, da ich sonst befürchte, dass einzelne Spieler im Namen einer Provinz wieder eine unendlich gefüllte Privatschatzkammer öffnen um die letzten Sturmschäden zu beseitigen. Stattdessen sollen sie um dieses Geld im Kronrat mit den Vertretern der Provinz ringen müssen, die ihre Leute vor einer drohenden Hungersnot bewahren muss.

Kommentare

Finde ich einen guten Grundansatz für das Spiel. Faktisch ist hier auch wieder das Thema "Grundkonflikt" aufgegriffen, was sich dann wie ein roter "Reibungs"-Faden durch das Spiel ziehen würde. Kombiniert mit den Ständen ;), wahrscheinlich ein bahnbrechendes Spielkonzept. – Batu am 08. Okt 2009
Natürlich kümmert sich der Kronrat nicht um Kornspeicher. Aber um diese Dinge errichten zu können brauchen die einzelnen Provinzen Geld, welches sie nur über den Kronrat erhalten. Dieses Geld wird i.d.R. natürlich nicht im Einzelfall, sondern zyklisch verteilt. Ähnliches gilt für andere Ressorts. – Gunnar Friedberg am 29. Sep 2009
Spieltechnisch wäre das so sicher wünschenswert. Aber andererseits ist es nicht plausibel, wenn sich der Kronrat um die Baugenehmigung für ein Kornlager oder einen Kuhstall in Hintertupfing kümmern muss. Eher sollte der KR (i.A.d.Königs) den Fürsten per Beschluss Grundsatz-Weisungen erteilen. – Keleos am 29. Sep 2009
Das kann ich so unterschreiben. – Markus am 29. Sep 2009

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