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Ich werde mich kurz fassen, denn eigentlich hatte ich nicht vor, mich mit der künftigen Staatsreligion zu befassen, aber da ihr euch ja allem Anschein nach noch alle im Winterschlaf befindet, sehe ich mich dazu genötigt, damit der Untergang des Rates nicht schon vor seiner Auferstehung ausgerufen werden muss.

Also:

Am Anfang war Chaos, aus dem die Götter entstanden:

  1. Gottheit der Erde (Name BlaBlaBla)
  2. Gottheit des Wassers (Name BlaBlaBla)
  3. Gottheit des Feuers (Name BlaBlaBla)
  4. Gottheit der Luft (Name BlaBlaBla)

Diese Götter haben unterschiedliche Wirkungsbereiche, hoffe, das kann sich jeder vorstellen ... wenn man also für eine gute Ernte betet, richtet man seine Gebete an die Gottheit der Erde ... für eine sichere Überfahrt, richtet man seine Gebete an die Gottheit des Wassers ... und so weiter und so fort.

Diese Gottheiten kamen mit den Menschen auf diese Welt und wurden seit jeher auch nur von den Menschen verehrt. Zur Zeit des großen Krieges zwischen den Alben und den Menschen bedienten sich die Menschen göttlicher Macht, die heute auch in gewissen Kreisen als Magie bezeichnet wird, um den überaus geschickten Feinden Herr zu werden. Durch ihre zahlenmäßige Überlegenheit und der Hilfe ihrer Götter, besiegten die Menschen die Alben in jenen Tagen, aber die Gier der Menschen nach der göttlichen Macht hätte sie dennoch fast dem Untergang geweiht.

Geschwächt von dem Krieg mit den Alben und ihrer Zerstrittenheit untereinander, waren sie den herannahenden Orks und Trollen so gut wie ausgeliefert. Sie bedienten sich der göttlichen Macht, um sich untereinander zu bekriegen und ihre jeweilige Vorherrschaft zu sichern, wodurch die Menschheit an den Rande des Abgrunds trat.

Mit der Gründung des Bundes von Kalleer konnte man dem Unheil gerade noch zur rechten Zeit entgegentreten. König Idosian, später der Große genannt, vereinte die Menschen und beendete den Bruderkrieg, wodurch sich die Menschen mit geballter Macht dem drohenden Feind aus dem Osten widmen konnten. Die Gründung des Bundes von Kalleer brachte der Menschheit eine neue Zeitrechnung, einen Bruderfrieden und einen Weg, der in die Zukunft führen sollte, aber er brachte auch Opfer mit sich. Dieser Frieden musste nicht nur mit dem Blut vieler Menschen bezahlt werden, sondern auch mit der Abkehr von der Magie, denn man hatte festgestellt, das die Menschen nicht bereit waren, mit der göttlichen Macht gewissenhaft umgehen zu können.

Daher wurde im Jahre 0 ein Magieverbot erwirkt, das den Frieden untereinander bewahren sollte. Als in den darauffolgenden Jahren das Gebot nicht die gewünschte Beachtung fand, ließ König Idosian alle Aufzeichnungen über Anwendungshinweise von Magie im großen Tempel der Götter verstecken und rief die Todesstrafe für all diejenigen aus, die sich dem Gesetz weiterhin widersetzen wollten. Leider waren auch hochrangige Anhänger des Klerus nicht von dem Gesetz begeistert, denn schließlich wollte man sich nicht seiner außergewöhnlichen Machtstellung berauben lassen.

Dadurch kam es zu einem Aufstand im großen Tempel, bei dem am Ende der Tempel und mit ihm so gut wie alle Aufzeichnungen über Magie in Flammen standen. Als der Frieden durch die Soldaten des Königs wieder hergestellt war, wurde ein Pakt zwischen dem Klerus und dem König besiegelt, wonach man nur dem Klerus, die Forschung über Magie überließ, die Anwendung von Magie aber für jedermann unter Strafe stand. Der Klerus sollte im Namen der Götter und des Königs die Geheimnisse der göttlichen Macht bewahren, um gegebenenfalls in Notzeiten auf sie zurückgreifen zu können.

Über viele viele Jahre musste man sich nicht mehr der Magie bedienen und heute weiß niemand mehr genau, ob der Klerus bis heute die Geheimnisse der göttlichen Macht wahrt, oder ob sie im Laufe der Zeit verloren gingen. Die Menschen haben sich daran gewöhnt, lediglich zu den Göttern zu beten und auf ihre Unterstützung und ihren Segen zu hoffen, anstatt einem Menschen göttliche Macht abzuverlangen.

Heute wandelt der Klerus als einziges Verbindungsglied zwischen Menschen und Göttern unter uns, die Anhänger des Klerus helfen den Menschen, bei der jeweiligen Gottheit erhört zu werden und in ihre Gunst zu treten.

Die Gottheit der Erde wird allgemein als Göttervater der Menschheit verehrt, wodurch der oberste Priester der Gottheit der Erde zur rechten Hand der Götter ausgerufen wurde und somit auf der weltlichen Welt das höchste geistliche Amt inne hat. Unter ihm folgen dann gleichgestellt die obersten Priester der anderen Gottheiten.

Gelehrt wird heute die Unvereinbarkeit von Materie (Fleisch) und Seele, viele geistliche Gebote, sowie die Warnung vor der Abkehr zum Bösen, durch die Anmaßung von dem Gebrauch von göttlicher Macht. Ziel eines jeden Menschen in geistlicher Hinsicht ist die Befreiung der Seele über die Erlangung der Geisttaufe, die nur durch die Anhänger des Klerus vergeben werden kann und den Weg in ein paradiesisches Jenseits ebnen soll.

Der Friedenskuss, der Kuss auf die Stirn eines Menschen von der rechten Hand der Götter (dem obersten Priester der Gottheit der Erde) gilt als höchste Auszeichnung die ein Sterblicher, nicht dem Klerus Angehöriger, erreichen kann und soll den weltlichen Beweis zur besonderen Verbundenheit mit den Göttern darstellen. Diese Menschen werden gerne als Lieblinge der Götter bezeichnet, wobei man aber feststellen kann, das oftmals Heerführer mit dieser Auszeichnung versehen werden, da die Motivation ihrer Soldaten dadurch enorm gesteigert wird, weil die Soldaten in diesem Falle nicht nur für ihren König, sondern auch für ihre Götter in den Krieg ziehen.


So in etwa ... aber ich hab mit Religion echt wenig am Hut, also wenn einer von euch das nochmal überarbeiten will, legt los und werdet groß!

Bis dahin, gehabt euch wohl!

Kommentare

"Die Gottheit der Erde wird allgemein als Göttervater der Menschheit verehrt ..." das wäre der von mir angedachte und von dir als "gemeinsamer Obergott" titulierte Angelpunkt für den Klerus ... da sehe ich also weniger ein Problem, ansonsten finde ichs ok, wenn die Lehren sich voneinander abgrenzen! – Corly am 01. Feb 2010
@Jakob: Meiner Meinung nach schon, es schwächt den Stand im Gegensatz zu den von den Interessen eher einheitlichen Volk/Adel. Ein übergeordneter Göttervater, dem jeder Kleriker huldigt wäre da meine Lösung. – Markus am 01. Feb 2010
Da hat Markus wohl nicht ganz unrecht. Die Frage wäre: Ist das negativ?! – Jakob am 01. Feb 2010
Mein Problem mit deinem Religionskonzept ist, dass die 4 Gottheiten von der Lehre her wohl extrem scharf abgegrenzt sind (Feuer vs. Wasser), was den den Stand des Klerus wohl in 4 Teile spalten dürfte. – Markus am 31. Jan 2010
Ein gelungener Ansatz, der noch genügend Spielraum läßt, eigene Stories zu entwickeln. "Klassische" Gottheit der Erde ist normalerweise weiblich (Mutter Erde, Gaia etc.), aber warum nicht mal was anderes)? – Keleos am 25. Jan 2010
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