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Das ist der versprochene Beitrag zum neuen Hintergrund des Kronrats. Bevor ich damit beginne, erscheint es mir notwendig einige grundlegende Sachverhalte festzuhalten. Im Zuge der Diskussionen zwischen Christian und mir, haben sich einige Punkte herausgebildet, die der neue Kronrat inhaltlich haben wird:

  • Es wird eine Spielleitung geben, die sich um die Bereiche innerhalb des Spieles kümmern wird.

  • Der neue Kronrat wird als Einheitsstaat konzipiert und jeder Kronrat wird Einwohner dieses Staates sein müßen.

  • Es wird eine vorgegebene Hintergrundgeschichte geben, an die sich die Spieler halten müßen.

Damit hätten wir die wichtigsten Punkte. Bedenkt bitte auch bei dieser Hintergrundgeschichte handelt es sich noch um eine Art Testversion. Sie darf und soll hier diskutiert werden.

Hintergrund der Welt von KR3

Wie schon besprochen, wollen wir uns einen Einheitsstaat basteln. Also einen fiktiven Staat, der sich allerdings an den historischen Staaten Europas orientiert. Jeder Charakter mu ß aus diesem Land kommen, um Kronrat werden zu können. Deshalb habe ich mir einige Gedanken gemacht, wie die Geschichte des neuen Kronrats aussehen könnte. Alle Namen sind natürlich noch vollkommen willkürlich und dienen nur der Orientierung. Auch das Wort „Verfassung“ dient nur als „Lückenfüller“.

Das Land Estora im Jahr 437 der Dynastie der Jahrbar. Als Fürst Jahrbar von Tiefenau die Fürsten der umliegenden Länder, als Antwort auf die Bedrohung aus dem Nachbarreich Acilana, vereinte, entstand das Königreich Estora mit Cayagar als ersten König. Eine neue Epoche begann. 425 Jahre regierten Jahrbar und seine Nachkommen das Reich. Bis zum Jahre 425, als der Enkel des amtierenden Königs Wikander II., an einem plötzlich auftretenden Fieber verstarb. Der einzige Sohn des Königs war zwei Jahre zuvor bei der Jagd tödlich veruunglückt. Das erste Mal in der Geschichte des Königreichs gab es keinen legitimen Thronerben. Weder in direkter noch indirekter Linie, da bereits König Wikander I. nur ein Kind hatte, welches das Erwachsenenalter erreichte. König Wikander II. setzte sich mit Beratern, Volksvertretern und dem Adel zusammen, um dieses Problem zu lösen. Im Jahre 428 entschied König Wikander II., der bereits ein stattliches Alter erreicht hatte, daß schnell eine Lösung gefunden werden mußte. Er berief den ersten Kronrat ein. Vertreter aus dem ganzen Reich strömten nach Kronstadt und nach vielen Diskussionen, Streitereien und diversen Drohungen, entschied sich der König, den Kronrat einen Verfassungsrat wählen zu lassen. Der gesamte Kronrat wählte 5 Männer aus seiner Mitte, die eine Verfassung erarbeiten sollten, für die Zeit nach König Wikanders ableben. Doch diese Arbeit stellte sich als sehr schwierig heraus. Mehrfach muss der Rat neu besetzt werden und so beschloss König Wikander II. einen Reichsverweser einzusetzen, der im Falle seines Ablebens die Geschäfte leiten sollte, bis das Land eine neue Regierung besitzt und auch danach die Funktion und den Erhalt des Staates sichern sollte. Konstantin von Weldavar wurde zum Reichsverweser bestimmt.

Im Jahre 432 legte der Verfassungsrat dem König und dem wieder einberufenen Kronrat den Verfassungsvorschlag vor. Nach weiteren heftigen Diskussionen billigte der zweite Kronrat die Verfassung und der König setzte die neue Verfassung für das Jahr 436 in Kraft. Im Jahre 434 verstarb König Wikander II. und Reichsverweser Konstantin von Weldavar begann die neue Verfassung umzusetzen. So kommt es, daß im Jahre 437 der dritte und erste ständige Kronrat seine Arbeit aufnimmt.

Die Verfassung von Estora
Art. 1. Die gesetzgebende Gewalt liegt in den Händen des Kronrats.
Art. 2. Jeder in Estora geborene Mensch, egal ob Frau oder Mann, der, wenn er volle 16 Jahre alt ist, sich in das Bürgerregister seiner Heimatmark hat einschreiben lassen, der hierauf fünf Jahr lang in Estora gewohnt hat, und eine direkte Grundsteuer zahlt, ist berechtigt im Kronrat einzusitzen.
Art. 3. Die Eigenschaft eines Mitglieds des Kronrates ist mit der Ausübung eines andern öffentlichen Amtes, im Inn- oder Ausland, außer dem eines Direktors des Kronrates oder dem Kronrichteramt, unverträglich.
Art. 4. Die vollziehende Gewalt ist einem Direktorium von fünf Kronräten übertragen, welche durch den Kronrat ernannt werden, der alsdann, im Namen der Nation, die Stelle der Regierung einnimmt.
Art. 5. Die Amtszeit des ersten Direktors ist auf drei Monate beschränkt. Danach nimmt der zweite Direktor seinen Platz ein. Der neu gewählte Direktor wird zum fünften Direktor.
Art. 6. Jedes Mitglied des Direktoriums steigt bei der Neuwahl des ersten Direktors eine Stufe auf, bis es selbst zum ersten Direktor geworden ist.
Art. 7. Jeder Direktor steht einem oder mehreren festgelegten Ministerien vor.

Art. 8. Der Kronrat wählt den Kronrichter. Der Kronrichter muss Mitglied des Kronrats sein, darf aber nicht Mitglied des Direktoriums sein oder während seiner Amtszeit werden.
Art. 9. Der Kronrichter übernimmt die richterliche Gewalt und ist auf eine Amtszeit von sechs Monaten gewählt.
Art. 10. Der Reichsverweser Konstantin von Weldavar bleibt bis zu seinem Tode im Amt. Danach wird der Reichsverweser vom Kronrat auf eine Amtszeit von 2 Jahren neu gewählt.
Art. 11. Der Reichsverweser darf kein anderes öffentliches Amt innehaben.

Art. 12. Der Reichsverweser leitet die Wahlen des Kronrats. Er kann sich zu diesem Zweck seinen Sekretär aus dem Kronrat suchen, der ihn in dieser Aufgabe unterstützt.
Art. 13 Die Verfassung von Estora kann nur mit Zustimmung des Reichsverwesers verändert, erneuert, ergänzt oder abgeschafft werden.
Art. 14. Die Entscheidungen des Reichsverwesers in Verfassungsfragen sind für den Kronrat, das Direktorium und den Kronrichter bindend.

So ungefähr stelle ich mir eine „Verfassung“ vor, für den neuen Kronrat. Natürlich müsste man diese Artikel noch durch Gesetze ergänzen, diese könnten allerdings durch den Kronrat abgeändert werden, ohne Zustimmung des Reichsverwesers (also der Spielleitung). So würde viel Macht auf die Spieler übergehen und trotzdem hat die Spielleitung die Chancen, die ganze Sache unter Kontrolle zu halten.

Auf auf ihr lieben Leute, diskutiert und zerreißt meine Ideen.

Kommentare

Zur Hintergrundgeschichte sollte noch eine kurze Beschreibung von Estora erstellt werden, z.B. eine Auflisten der Fürstentümer mit kurzer Beschreibung von Land und Einwohnern. – Markus am 25. Sep 2009
Stimmt, aber zu viele Kronräte umgehen die verfassung, wenn man nicht juristisch präzise formuliert. – Jakob am 20. Sep 2009
Achtung: Die Verfassung sollte aber nicht so komplex werden, dass man erst Jura studiert haben muß, um da durchzusteigen! – ChrisMe am 19. Sep 2009

2 Antworten

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Zu: Hintergrundstory

am 21. Sep 2009 Maurakin # 241

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Hiawatha von Hesperus

am 19. Sep 2009 hihe # 502

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