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Dies ist die Antwort auf den Beitrag: Kommentare zur Verfassung & Einsteigerfruendlichkeit - neue Version der Hintergrundgeschichte


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Wie ich bereits geschrieben habe, finde ich die Hintergrundgeschichte bereits sehr gut! Sie ist kurz und übersichtlich, so wie sie sein sollte.

Ich habe allerdings noch eine Frage zu diesem Thema: Warum setzt Kronrat 3 eigentlich nicht am Anfang dieser Geschichte an?

Fürst Jahrbar von Gesteris (oder wie auch immer er im fertigen Spiel heißen möge) vereint die umliegenden Länder, als Antwort auf die Bedrohung des Nachbarreichs Acilana. Ein neues Zeitalter beginnt und das Reich von Estora (oder wie auch immer es im fertigen Spiel heißen möge) wird ausgerufen. Es wird eine Erbmonarchie etabliert und Fürst Jahrbar wird zum ersten König des neuen Reiches gekrönt. Die königliche Blutlinie von Gesteris wird begründet. Warum tritt der Kronrat nicht bereits an dieser historischen Stelle in das Geschehen ein?

Der neu gekrönte König gewährt seinem Reich - als Zeichen seiner Gnade - das Recht einen Kronrat einzuberufen. Die Stände entsenden daraufhin ihre Vertreter aus allen Teilen des Reiches, um dem König ihre Aufwartung zu machen. Der Kronrat tritt zusammen…das Spiel beginnt.

Meines Erachtens hätte dies einige Vorteile:

Die SL würde statt dem Reichsverweser den König „spielen“. Damit wäre die Gefahr gebannt, dass einzelne Spieler in regelmäßigen Abständen auf die „schlaue“ Idee kommen, ihr Char könnte ein verschollener Thronerbe sein… Ich persönlich bin zudem der Auffassung, dass die Identifikation mit einem König als Staatsoberhaupt und dessen natürliche Autorität größer sind, als die mit einem (theoretisch nur auf Zeit bestellten) Reichsverweser. Der Reichsverweser stellt expressis verbis nur ein Provisorium dar. Warum keine dauerhafte Lösung? Der König hätte exakt dieselben Kompetenzen wie der Reichsverweser. In Bezug auf das Storytelling wäre ein König wahrscheinlich sogar dankbarer als ein Reichsverweser.

Das Ganze hätte aber noch einen anderen Vorteil. Da der Konflikt mit Acilana gerade erst gelöst wurde oder aber noch andauert, hätte man zu Beginn des Spiels bereits ein brisantes Thema für die Außen- und Verteidigungspolitik.

Auch innenpolitisch wäre die Situation wesentlich interessanter, als am Ende der Geschichte. Die verschiedenen Reichsmarken sind erst seit kurzem vereint. Sie müssen ihre Rolle im neu gegründeten Reich erst noch finden. Dies verspricht einigermaßen Zündstoff.

Was meint ihr dazu?

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am 27. Sep 2009

Kommentare

Also ich kann die Idee nur unterstützen. Man muss ja nicht im Jahre 0 beginnen, sondern z.B. im Jahre 3 nach der Machtergreifung. 3 Jahre hat der König gebraucht, seine Macht zu festigen u. aufständische Fürsten niederzuschlagen. Nun ist er soweit, dass er einen Kronrat etabieren kann. – Keleos am 29. Sep 2009
@Markus: Müssen nicht unbedingt, sinnvoll wäre es aber... ;) @Lord: Man könnte auch die Geschichte so ändern, dass es statt einem Verweser einen König gibt... – Maurakin am 27. Sep 2009
Die Idee ist im Prinzip gut, aber wenn man am Anfang einsetzt, müsste man ja die Geschichte der einzelnen Fürstentümer ein wenig näher beleuchten, sonst würde die Hintergrundgeschichte am Anfang des Spiels ja nur aus wenigen Sätzen bestehen. Die letzten paar hundert Jahre sollten schon bekannt sein. – Markus am 27. Sep 2009

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