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Ich dachte ich erstelle mal ein Religionskonzept des Henotheismus, da ich glaube mich zu erinnern, dass wir uns darauf festgelegt hatten. Namen der Götter etc. können natürlich je nach euren Wünschen geändert werden. Außerdem findet sich bestimmt jemand, der die Geschichte mit etwas hochtrabenderen Worten formulieren kann:

Vor der Erschaffung der Welt der Sterblichen, gab es nur den Allvater, der die Zeit selbst erschuf. Vor ihm existierte Nichts und nach ihm wird auch nichts existieren. Vor vielen Zeitaltern jedoch, war der Allvater seiner Einsamkeit Überdrüssig. Er erschuf sich Kinder, deren Zahl Legion war. Der Allvater zog sie auf und erfreute sich an ihnen. Besonders Alia, die schönste und weiseste seiner Kinder sowie Grendir, der besonders stark und mutig war. Nach einigen Zeitaltern endete ihre Kindheit und der Allvater gewährte seinen Kindern stolz die Freiheit ihre Mächte nach eigenem belieben zu gebrauchen.

Alle seine Kinder zusammen schufen unsere heutige Welt. Sie erschufen den Himmel, die Sterne, die Ozeane, das Land, die Pflanzen und die Tiere. Da die Nachkommen des Allvaters es jedoch nicht gewohnt waren alleine zu handeln, trugen sie jeden Streit über die weitere Entwicklung ihrer Schöpfung dem Allvater vor um ihn entscheiden zu lassen. Dieser wurde es mit der Zeit müde ständig den Richter zu spielen und befahl seinen Kindern in Zukunft ihre Konflikte selbst zu regeln.

Daraufhin einigten sich die Nachkommen des Allvaters intelligente Geschöpfe nach ihrem Vorbild zu erschaffen, die ihre Schöpfung bevölkern und über sie herrschen sollten. Weil sich ohne den Allvater seine Kinder jedoch nicht einigen konnten, wurden viele Rassen erschaffen, die sehr unterschiedlich waren. Diese Rassen stritten sich schließlich um die Herrschaft über die Schöpfung. Bald schon griffen die Nachkommen der Götter für jeweils „ihre“ Rasse in den Konflikt ein. Ein Krieg der Götter brach aus, der so gewaltig war, dass die Schöpfung fast daran zugrunde ging. Die meißten intelligenten Rassen wurden ausgelöscht, lediglich die heute verbliebenen überlebten in versteckten Teilen der Schöpfung.

Der Allvater war über die Unreife seiner Nachkommen verbittert und hielt sich aus dem Krieg heraus. Erst als alle seine Nachkommen außer Alia und Grendir gefallen waren, zwang er traurig beide zu einem Frieden. So stellte er das ewige Gesetz auf, dass keiner seiner Nachkommen jemals wieder die Hand gegen einen Anderen erheben dürfe.

Alia und Grendir hielten nicht nur Frieden, sondern besiegelten diesen auch, indem sie sich vermählten und ihrerseits zahlreiche Nachkommen zeugten, was der Allvater mit Wohlgefallen sah. Die Ehe der Beiden hielt leider jedoch nicht für immer. Während die Schöpfung sich langsam erholte, gerieten Beide in Streit darüber, was mit der fast zerstörten und somit nicht perfekten Schöpfung nun zu geschehen habe. Während Grendir sie zerstören wollte um von vorne zu beginnen, brachte es Alia nicht über das Herz die überlebenden Rassen zu vernichten. Beide zerstritten sich über die Frage. Aufgrund des Friedensgebotes, kehrten sie einander jedoch lediglich den Rücken zu. Ihre zahlreichen Nachkommen waren über diese Frage ebenfalls gespalten und schlossen sich jeweils einem Elternteil an.

Seit dieser Zeit wacht die Obergöttin Alia über den Wolken mit ihren Nachkommen über die Schöpfung und versucht sie wieder dem früheren Ideal anzunähern, während sich Grendir in die Tiefen unter der Erde zurückgezogen hat, von wo aus er mit seinem Anhang versucht die Schöpfung ins Chaos zu stürzen und schließlich zu vernichten. Sie versuchen ihre Ziele ohne offenen Konflikt über die Beeinflussung der Schöpfung zu verwirklichen, denn keiner will den Zorn des Allvaters auf sich ziehen.

Wir, die wir auf dieser Schöpfung wandeln, kommen nicht umhin Alia und ihren Mistreitern zu danken, sie zu verehren und ihnen bei ihrem Wirken aktiv zu helfen, denn gewönne Grendir mit seinen Horden in der Unterwelt, wäre es das Ende der Welt, wie wir sie kennen und unser aller Untergang. Diesen Horden und ihren verblendeten Dienern auf dieser Welt müssen wir all unsere Kräfte entgegenwerfen. Weiterhin danken wir dem Allvater für seine Weisheit, unseren Göttern einen offenen Kampf zu untersagen, denn nur Dank dieser Tatsache gibt es überhaupt noch eine Welt in der wir leben können.

Kurze Zusammenfassung:

-Allvater ist (Ur-)Vater aller Götter und Garant des Friedens zwischen den Göttern.

-Alle Institutionen und Personen im Spielerreich beten offiziell zu Alia und ihren Untergöttern.

-Es kann Sekten und Geheimbünde geben, die Grendir und seine Untergöttern anbeten, sie werden jedoch streng verfolgt.

-Zahl der guten bzw. bösen Untergötter ist ungewiss, das heißt, der sich dazu berufen fühlt, kann dem Pantheon etwas hinzufügen. Hilfreich wäre dabei wenn er Kompetenzgebieten zugeordnet würde (z.B. Geliad, Sohn der Alia, Gott der Meere, Beschützer der Seefahrer).

-Alia und Grendir dagegen sind universell und stehen über den anderen um die Einheit des Glaubens zu gewährleisten. Dennoch kann ein Priester der Feste und Feiern natürlich anders drauf sein als ein Priester der ehrenhaften Schlacht, obwohl beide Alia als Mutter ihres jeweiligen Untergottes verehren.

-Es könnte auf dem gleichen Kompetenzgebiet jeweils einen guten und einen bösen Gott geben. Z.B. Pulia, Göttin der Landwirschaft, Fruchtbarkeit vs. Ethas, Gott der Dürre, des Hungers, die sich dann feindselig gegenüberstehen.

Ich hoffe die Ideen finden etwas Anklang.

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am 30. Jan 2010

Kommentare

Ok ... das ist dann halt wieder Geschmackssache ... wenn schon eine Staatsreligion dann sollte diese, meiner Meinung nach, schon klar definiert sein ... wenn dann jemand unbedingt was Eigenes kreieren will, soll er eben eine Splittergruppe (Sekte) erstellen ... meine Meinung! – Corly am 01. Feb 2010
@Corly: Man könnte natürlich die einzelnen Götter nun exakt benennen und beschreiben, aber in den letzten Kronräten war es vielen Spielern ein Anliegen einen eigenen Gott samt Kult zu erschreiben. Um dies innerhalb der Staatsreligion zu ermöglichen, müsste sie eben offen sein. – Markus am 01. Feb 2010
@ Markus: Neutrale Götter würde ich definitiv nicht auch noch hinzufügen ... meines Erachtens nach, sind die Gottheiten bei deinem Konzept auf jeden Fall aufgesplittert genug ... es kann ja quasi Tag für Tag eine neue Gottheit hinzugedichtet werden, da die Götter ja gar nichtklar definiert sind! – Corly am 01. Feb 2010
Ein guter Ansatz, obwohl ich den von Corly auch in Ordnung finde. Das Verbot, Grendir anzubeten, sollte noch einmal diskutiert werden. Wenn man auch keinen enormen Kult daraus macht, mit Volksfesten und so, so sollte man einem Gott Respekt erweisen, um ihn zu besänftigen. Ich sehe da Potential. – Keleos am 01. Feb 2010
Corly: Man könnte auch neutrale Götter einfügen, die keine der Seiten unterstützt. Ich dachte eben für den späteren Stand Klerus sei es unerlässlich einen gemeinsamen Obergott zu haben. Dass eine Staatsreligion im KR sich eher guten Göttern zuwendet als anderen, habe ich einfach mal angenommen. – Markus am 31. Jan 2010
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