Moin.
Ich hab mir den vorgeschlagenen Fahrplan von Sidious mal durchgelesen und muss sagen, dass ich einige Punkte anders sehe.
Im Allgemeinen bin ich der Meinung, dass die Fantasywelt sich auch mit wenig bis gar keiner Magie spielen ließe. Dies zum Grundtenor. Ferner ist es auch weiterhin möglich, verschiedene Rassen beizubehalten, wobei ich da eher auf eine Begrenzung der spielbaren Rassen hingehen würde.
Damit würde ich so gleich zu den Punkten kommen, die in dem Fahrplan angesprochen wurden.
Schritt 1.
Der Grundkonflikt könnte beispielsweise nicht nur im Inneren, sondern auch im Äußeren liegen - oder in einer Kombination. Damit wäre ich gleich bei den Rassen. Orks und Trolle eignen sich für eine "klassische" Welt im Fantasystil hervorragend als ewige Bedrohung. Ich würde sie als Spielerrassen ausklammern und eben als Element der SL quasi zuschanzen. Ein dauerhafte äußere Bedrohung. Auf diesem fussend können dann innere Konflikte beschworen werden, wie a) Ausrottung oder b) versuchte Koexistenz. Ist nur ein Vorschlag an dieser Stelle.
Schrit 2.
Die Rassen könnte man dann entweder nur auf die Menschen beschränken, da würde ich gar nicht so sehr eine Vielfalt ins Rollen bringen. Es sei denn, die Spieler würden sich bei Zwergen und Alben/Elfen/Elben endlich mal an gewisse "Grundcharakterzüge" halten. Man könnte bei den Spargels auch zwischen Licht und Dunkel unterscheiden, hätte man einen zweiten "Dauergegner" (Storytellingpotential für SL). Da dem wohl eher nicht der Fall sein wird, dürften aber auch die Menschen auslangen. Hier Fraktionen zu schaffen und ihnen Grundprinzipien zu verpassen, finde ich gut. Findet ergo meine volle Zustimmung (erinnert mich leicht an Dune 2, wo alle "Häuser" spezifische Grundeigenschaften hatten und aufgrund dessen bestimmte Einheiten bauen konnten - ist länger her, vielleicht hinkt der Vergleich auch, aber er fiel mir eben ein ;)).
Schritt 3.
Provinzen und Fraktionen verknüpfen, auch eine hervorragende Idee. Dem widerspreche ich gar nicht. Ist beispielsweise auch relativ gut gelungen bei Warhammer Fantasy, bei denen das Imperium und dessen Teile, wie die Hochelfen mit ihren Provinzen jeweils charakterisiert sind und dem Hintergrunde entsprechend quasi die Armeen charaktervoller zusammengestellt werden können. Frage mich an dieser Stelle nur, was für eine Rolle der "Klerus" spielt, wenn es nachher keinen Eingottglauben gibt. Das dürfte auch noch heikel werden.
Zu den übrigen Schritten will ich mich nicht weiter auslassen, denn die entsprechen einem guten, planvollem Vorgehen. Aber eben die Inhalte sind weiterhin diskussionswürdig, aus meiner bescheidenen Sicht.
Denn auch wenn die Magie immer ausufernder benutzt wurde, wenn eine SL installiert ist, kann die dieser völlig unkontrollierten Nutzung einen Riegel vorschieben. Oder man nimmt eben andere literarische Vorbilder und eben nicht Harry Potter. Der Herr der Ringe brilliert ja auch nicht mit Massen-Magier-Schlachten. Ein gutes Beispiel hierfür, wie ich finde, dass es auch mit wenig Magie funktioniert.