Bisher hatte ich aus den Beiträgen mitgenommen, das eine gewisse Mehrheit, sollte die Religion zu einem entscheidenen Faktor werden (macht Sinn, wenn es den Klerus als Stand geben soll), zu einer polytheistischen Form tendiert.
Als Beispiele wurden die Griechen und Römer angeführt.
Wie gehen wir aber nun damit konkret um? Schaffen wir ein zu vielfältiges Götterpantheon (und wir sollten eines im Vorfelde schaffen, sonst wird es einen ungeheuren Wust geben), werden Synergien innerhalb des Klerus' verpuffen. Sollte diese Religion auch nicht den Status einer Staatsreligion erhalten, wird der Klerus nochmals an Macht verlieren.
Ich würde dazu tendieren, das Pantheon klein zu halten. Eine Dreifaltigkeit wäre eventuell denkbar - ohne zu starke Anlehnung an das Christentum. Quasi ein guter, ein gleichgültiger und ein böser Gott.
Denkbar wäre aber auch die Hinwendung zum "Guten", sprich, die Dreifaltigkeit teilt sich in Aspekte auf. Etwa Rechtschaffender Zorn und fanatische Hingabe, Demut und Barmherzigkeit, sowie Gelehrsamkeit und Fleiß. Verfolgt werden würden eben Sünden, bzw. Laster, Verehrer des Bösen und Schlechten.
Wenn es um eine Art der Verehrung von mehr Differenzierung geht, könnte man es so handhaben, dass quasi jede Provinz eine Art "Heiligen" hat. Ein "Patron", der sich durch eine große Tat hervorgetan hat und daher Teile des Klerus ihm in Teilen nacheifern (konkretes Beispiel: der Orden des heligen Reynalds im zweiten Kronrat ^^).
Wie gesagt, um den Klerus als Stand nicht zu zersplittern, sollte die Religion nicht zu differenziert ausgestaltet werden. Zu viele "Priesterschaften" können die einheitliche Machtentfaltung lähmen. Sollte jedoch auf gewisse "Individualisierung" wert gelegt werden, könnten eben diese "Patrone" als "Heilige" eingeführt werden.
Sind nur meine eher losen Vorschläge zur Religion im Spieler-Reich.