skip to the main content area of this page

Dies ist die Antwort auf den Beitrag: Vorschlag zu Magie und Rassen


Aufwerten
33
Abwerten
0

Moin!

Ich nehme direkt Bezug auf den Beitrag von Desideria. Die Frage rund um die Rassen und die Magie wirft automatisch auch die Frage der Religion mit auf.

Denn wenn wir uns auf die Religion als ein spielimmanentes Konzept festlegen, müssen auch einige Fragen hinsichtlich Magie und Rassen geklärt sein.

Haben alle Rassen bspw. ihre eigenen Götter, ist es eine monotheistische Religion mit einem dogmatisch, zentralen Kanon, wie stehen die Gläubigen zu der Magie???

Ich hatte bis dato immer verstanden, dass die SL eher gegen Magie im Spiel wäre. Auf der anderen Seite sehe ich das Argument ein, dass einige Spieler sich mglw. darüber eh hinweg setzen würden. Auch kann die Magie erzählerisch ein gutes Element sein. Wie auch immer, im Gegensatz zu den Vorgängern sollte die Magie in der Neuauflage in jedem Fall streng reglementiert sein. Es sollte einige "Naturgesetzmäßigkeiten" geben, die durch die Spieler nicht verändert werden können. Da ich selber der Magie eher leidenschaftslos gegenüber stand und stehe, sollten sich hier die Magiebegeisterten in einer "Arbeitsgruppe" zusammen finden.

Wo wir auch gleich bei der Frage von Rassen wären. Welche Rassen soll es überhaupt geben? Welche sollen dann für die Spieler bespielbar sein?

Ich für meinen Teil, der bekannter Maßen in den vergangenen Versionen immer ein leidenschaftlicher Ork-Spieler war, würde es nicht als schlimm empfinden, wenn z.B. eben die Orks als Rasse für die Spieler wegfallen und sie zusammen mit den Trollen "den windumtosden, eisigkalten Norden der Welt" bewohnen und zu Raubzügen in den zivilisierten Süden oder Westen vordringen. Damit wäre auch ein ständiges äußeres Bedrohungspotential gegeben und der Reichsmarschall hätte immerhin eine ständige Aufgabe ;) (sieht das jetzt aber nicht als ABM ^^). Bei Elfen bin ich immer kritisch, im Grunde ist die Frage, wie man diese theoretisch Unsterblichen und leicht Entrückten in Probleme hinzieht, die das "triviale" Leben bestimmen. Aber auch nur mein Empfinden! Halblinge, Hobbits, sind an sich auch eher in sich gekehrt und interessieren sich für "ihre Dinge", nicht für die der Großen. Aber das haben wir ja in vergangenen Spielrunden gemerkt, ist bei den Hobbits im Kronrat eher nicht der Fall gewesen ;). Eine potentielle Spielerrasse, aus meiner Sicht. Die Zwerge, joa. Ich finde sie eher zu den Menschen passend, als die Elfen, die wohl eher völlig auf sich gestellt zu betrachten sind.

Die Menschen, dürfte klar sein, sollten eben als Spielerrasse natürlich erhalten bleiben ;). Jetzt wäre halt nur die Frage: was gibt es noch, bzw. was gibt es nicht??? Hierzu gab es bisher keinerlei konkrete Ausführungen und mir ist klar, dass dies auch nur ein kleiner Anriss ist.

Trotzdem bleibt damit die Frage der Religion auch noch ungeklärt! Soll es im Reich ein Pantheon geben oder gibt es ähnlich der "Schrift"-Religionen (Judentum, Christentum, Islam) einen alles beherrschenden Gott, der maximal noch Engel und Heilige quasi als "Gehilfen" zur Seite hat? Das mag eine Detailfrage sein, aber anhand dieser Frage ließen sich halt weitere Dinge (Rasse, Magie, Gesellschaftsstruktur - im Sinne von Ständen und dann eben der Klerus) klären. Ich finde, das ist dato noch nicht der Fall.

Ich wollte dies mal angesprochen haben und danke Desideria für das erneute Bewegen dieses Themenkomplexes.

Beitrag melden
am 11. Okt 2009

Kommentare

Eine Staatsreligion mit wie vielen Göttern auch immer wäre konsequent und könnte für nötigen Zündstoff sorgen. Interessant wäre es schon, wenn politische Positionen und die Zugehörigkeit zu einer Religion sich widersprechen. Meine Frage: Könnten andere Mehrheiten die Staatsreligion wechseln? ;) – Benares am 11. Okt 2009
Um kurz klugzuscheißen: Gerade die Reformation von Luther wird oft als eines der Daten für das Ende des Mittelalters und des Beginns der Neuzeit genommen, weil es einen gewaltigen gesellschaftlichen Wandel mit sich brachte. – Markus am 11. Okt 2009
@Desideria: Das Gegenteil wäre der Fall. Gerade eine Staatsreligion wird reformatorische Kräfte und Geheimsekten hervorbringen und damit das Spiel um einen weiteren facettenreichen Aspekt erweitern. – Pierre de Siorac am 11. Okt 2009
@Markus - selbst die Angehörigen der Staatsreligion hatten schlechte Chancen am Leben zu bleiben. Stichwort Inquisition. Die ging hauptsächlich gegen die eigenen Leute. Luther hatte kein leichtes Leben, sich aber durchgesetzt. Sowas würde die von dir zementierte Staatsreligion unmöglich machen. – Desideria am 11. Okt 2009
Richtiger Einwand. Die Frage der Religion muss geklärt werden. Auch stimme ich Markus zu. Eine Staatsreligion wäre wünschenswert. Zumal dann auch - quasi als Gegenpol - reformatorische Kräfte und Geheimsekten als Intrigenelement ins Spiel kommen. – Pierre de Siorac am 11. Okt 2009
Weitere 8 Kommentare anzeigen

1 Antworten

30
Punkte
765
Besucher

Staatsreligion - Magie

am 11. Okt 2009 Pedo # 231

Suchst Du nach weiteren Beiträge zum Thema oder willst Du vielleicht einen eigenen Beitrag schreiben?

Neu hier?

Hier kannst Du einen Beitrag eines Mitglieds einsehen, kommentieren und bewerten.

» Hilfe

Themen

x 19

x 17

x 34

geschreiben

11. Okt '09

Leser

890 Stück

Kommentare

13 Stück

Antworten

1 Stück

letzte Änderung

11. Okt '09