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Habe mal versucht ein Land zu entwerfen, hoffe es findet Anklang.

Land: Vereinigte Republiken von Arcion, Hauptstadt: Arindale

Die Vereinigte Republik von Arcion ist eine aufstrebende Republik im Westen des Kontinents. Diese Region bestand nach dem Rückzug des Königreichs Kalleer lange Zeit aus miteinander rivalisierenden kleinen Fürstentümern, die um die Nachfolge im Machtvakuum stritten. In der eigentlich nur mittelgroßen Stadt Arindale kam es eines Tages zum Umsturz und eine Republik wurde ausgerufen, mit dem Ziel endlich Frieden, Freiheit und Wohlstand zu schaffen. Aufgrund der allgemeinen Kriegsmüdigkeit versammelten sich schnell viele einfache Bürger und Soldaten unter dem Banner Arindales. Nach einer Reihe von schnellen Siegen hatte Arindale die Vormachtstellung in der Region errungen. Als einige abgesetzte Fürsten jedoch einen Umsturz versuchten, war dieser nur teilweise erfolgreich und es kam zu einem mehrjährigen Chaos, das in Lynchjustiz gegen viele Adlige endete. Erst der Klerus konnte durch sein Eingreifen noch Schlimmeres verhindern, weshalb er noch heute von beiden Seiten großen Respekt genießt. Der Großteil des Adels floh allerdings ins Ausland und träumt immer noch von einer Wiederkehr. Das war vor etwa 15 Jahren. Seitdem hat sich in Arcion durch den Frieden und die Freiheit der Bürger ein beachtlicher Reichtum entwickelt.

Die politische Struktur in Arcion ist äußerst dezentral aufgebaut, nahezu jede Stadt hat eine eigene Volksversammlung und große Rechte in Innenpolitik und Rechtswesen, das daher auch äußerst uneinheitlich ist. Vor allem die Aufgaben Verteidigungspolitik und Außenpolitik werden zentral von Arindale aus geregelt. Die Republiken und ihre Volksversammlungen werden offiziell von Gremien von Amtsträgern regiert, die in freien Wahlen jährlich neu besetzt werden. Inoffiziell liegt die Macht bei demjenigen, der vor der Volksversammlung zur Zeit die Gunst des Volkes hat. Daher wird die Politik von Arcion oft von Demagogen bestimmt und ist äußerst sprunghaft. Es können daher auch unerwartet radikale Entscheidungen getroffen werden. Der typische Bewohner von Arcion ist relativ wohlhabend, stolz auf seine Mitbestimmungsrechte und dem Adel gegenüber negativ eingestellt.

In Arcion gibt es nahezu keine Standesschranken mehr. Der ehemalige Adel darf sich im Land zwar schon lange wieder niederlassen und Teile seiner Güter zurückfordern, doch nur wenige nutzen das Angebot, da viele noch auf einen Sturz der Republik hoffen. Es ist in Arcion üblich, dass sich alle mit „Bürger“ anreden lassen, sogar der Klerus. Dennoch besitzt der Klerus noch einige Privilegien, z.B. sind die Besitzungen der verschiedenen Kulte unabhängig von staatlichen Gesetzen. Zusätzlich haben sich von Philosophen ausgebildete Rhetoriker zu einer Art Ersatzadel entwickelt, da nahezu nur sie auch in wichtige Ämter gewählt werden.

In den Vereinigten Republiken von Arcion werden viele Götter gleichberechtigt nebeneinander in einem polytheistischen Pantheon verehrt. Der wichtigste davon ist allerdings Bolon der Schutzpatron der Hauptstadt Arindale und zuständig für Freiheit, Handel und Reichtum. Es herrscht jedoch eine ausgeprägte Toleranz auch gegenüber ausländischen Glaubensrichtungen.

Arcion versucht mit seinen Nachbarstaaten in Frieden zu leben, da es vor allem auf Handel ausgerichtet ist. Es gibt allerdings auch Probleme: Die Südgrenze zu den einstigen Herrn aus dem Königreich Kalleer ist wegen seines Rohstoffreichtums umstritten und es gibt immer wieder kleinere Scharmützel. Weiterhin ist Arcion im Verhältnis zu seinen landwirtschaftlichen Flächen überbevölkert. Daher haben viele Städte Arcions beschlossen in der Zukunft an geeigneten Orten Kolonien zu gründen. Es wurden schon zahlreiche Expeditionen ausgesandt. Das könnte in der Zukunft für Konflikte sorgen.

Wirtschaftlich lebt Arcion vor allem von der Herstellung und Verkauf von Luxusgegenständen wie Gewänder, Gewürze, Teppiche, Schmuck, Kunstgegenstände etc. Die Bodenschätze wurden in der Vergangenheit unter dem Königreich Kalleer ausgebeutet, weshalb Arcion sehr Importabhängig ist.

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am 14. Okt 2009

Kommentare

Bin da eher bei den anderen. Viel zu umfangreich und detailliert. – Neptun am 22. Okt 2009
Ich denke, das Ausland kann ruhig detailiert beschrieben werden, Inland aber nur Eckdaten! – hihe am 21. Okt 2009
Sehr gut, aber viel zu detailliert. Die Geschichte sollte mit der "übrigen Geschichte" auf dem Kontinent erst abgestimmt werden. Auch ist die charakterliche Typisierung der Bevölkerung zu früh für meinen Geschmack. Gesetzt der Fall, die versch. Rassen kommen, sollte darauf noch eingegangen werden. – Keleos am 14. Okt 2009
Einsehr schöner Entwurf mit guten Ansatzmöglichkeiten für interessante politsche Entwicklungen. Einziger Kritikpunkt: Vielleicht einen Tick zu umfangreich und detailliert. – Gunnar Friedberg am 14. Okt 2009
In sich geschlossene Geschichte. Aber du kennst meine Meinung zum Thema Vorgeschichte im Allgemeinen... ;) Das soll aber die Leistung im Speziellen nicht schmälern. – Maurakin am 14. Okt 2009

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